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Fresenius kaufen 06.12.2006
Aktienservice Research
Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von "Aktienservice Research" empfehlen derzeit die Vorzugsaktien von Fresenius (ISIN DE0005785638 / WKN 578563) zum Kauf.
Die Aktionäre des Gesundheitskonzerns Fresenius hätten der im Oktober angekündigten Umwandlung in eine europäische Gesellschaft zugestimmt. Außerdem hätten die Aktionäre die Auflösung von Kapitalrücklagen sowie einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 abgesegnet. Während der Aktiensplit vor allem die Attraktivität der Aktie erhöhen solle, habe die Umwandlung in eine europäische Gesellschaft (SE) das Ziel, der internationalen Ausrichtung des Geschäfts Rechnung zu tragen. Gleichzeitig erlaube die neue Gesellschaftsform eine Vertretung der europäischen Mitarbeiter im Fresenius-Aufsichtsrat.
Fresenius überzeuge auch mit seinen Geschäftszahlen. In den ersten neun Monaten habe der Konzern in allen Unternehmensbereichen Zuwächse erzielen können. Der Umsatz sei um 37 Prozent auf 7,84 Milliarden Euro geklettert. Dazu beigetragen hätten auch die Übernahmen Renal Care Group und HELIOS Kliniken, die erstmals konsolidiert worden seien. Organisch hätten die Erlöse um neun Prozent zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 51 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro geschnellt. Es sei dabei von einigen Sondereffekten beeinflusst worden.
So sei ein Ertrag von 32 Millionen Euro enthalten, der aus dem Verkauf von Dialysekliniken in den USA resultiere. Die Veräußerung sei Voraussetzung für die Zustimmung der US-Kartellbehörde zur Akquisition der Renal Care Group gewesen. Negativ würden sich dagegen Einmalaufwendungen, im Wesentlichen für die Integration der Renal Care Group, sowie Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen von insgesamt 20 Millionen Euro auswirken. Der Überschuss sei um 45 Prozent auf 233 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis je Stammaktie EPS habe sich von 3,92 auf 4,56 Euro erhöht, je Vorzugsaktie habe es von 3,94 auf 4,58 Euro zugelegt.
Angesichts der guten Ergebnisse habe Fresenius das Ziel für das Gesamtjahr 2006 erhöht. Der Vorstand erwarte nun beim Nachsteuergewinn ein währungsbereinigtes Wachstum von 40 bis 45 Prozent, nach bislang 40 Prozent Plus. Dabei bereits berücksichtigt sei ein Betrag von rund 28 Millionen Euro für Einmalaufwendungen sowie Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen. Beim Umsatz rechne Fresenius mit einem Anstieg auf 10,7 Milliarden Euro. Im vergangenen Geschäftsjahr habe der Konzern Umsätze von 7,9 Milliarden Euro (plus 8,5 Prozent) sowie einen Überschuss von 222 Millionen Euro (plus 32,1 Prozent) erwirtschaftet.
Fresenius sei im Zukunftsmarkt Gesundheit sehr gut positioniert und dürfte von den Wachstumschancen, die sich hier angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung bieten würden, profitieren. Ergebnisse und Ausblick würden stimmen, und weitere Kurssteigerungen seien nicht ausgeschlossen. Long-Positionen würden sich nun anbieten, wenn der Widerstand im Bereich von 150 Euro (Vorzugsaktien) nachhaltig überwunden werde. Er resultiere aus dem Hoch im Frühjahr dieses Jahres.
Nach einer anschließenden deutlicheren Korrektur sei seit Juli eine erneute Aufwärtsbewegung erfolgt, und die Hürde sei Anfang November überschritten worden. Allerdings habe sich das Papier davon nicht nachhaltig absetzen können. Es sei stattdessen in den vergangenen Wochen um diesen Bereich herumgependelt. Schlusskurse über 150 Euro könnten jedoch für erste Käufe in Erwägung gezogen werden. Prozyklisch agierende Investoren würden hingegen erst auf einen Ausbruch über 156,15 Euro warten.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für die Vorzugsaktien von Fresenius auf "kaufen". Der Stoppkurs sollte bei 141,00 Euro platziert werden. (06.12.2006/ac/a/d)
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